Aufruf zum Gebet

Liebe Mitchristen in unserer Pfarreiengemeinschaft,

für Mittwoch, 25. März, 12.00 Uhr, hat Papst Franziskus alle Christinnen und Christen weltweit dazu aufgerufen, sich im Gebet des Vater Unser miteinander zu verbinden.

In allen unseren Kirchen läuten die Glocken sowieso zum Mittags-Angelus (und auch morgens und abends). Wir möchten diese Einladung gerne erweitern:

Fühlen wir uns jeden Tag im Gebet verbunden, wenn unsere Glocken läuten – mit einem Vater Unser oder auch mit dem Angelus-Gebet (Gotteslob 3,6)

Wer nicht die Möglichkeit hat, unsere Glocken zu hören, der findet hier ein Video zum Mittags-Angelus:

https://vimeo.com/user72206549/review/400536802/afc25e90f7

Bitte um Solidarität

Plakat_Fastenkollekte_2020Liebe Mitchristen in unserer Pfarreiengemeinschaft,

die letzten Wochen sind überschattet vom Corona-Virus. Viele soziale Kontakte werden zum Wohle der Gemeinschaft zurückgefahren. Gleichzeitig organisieren junge Menschen einen Einkaufsservice, Nachbarn fragen die ältere Dame nebenan, ob sie etwas mitbringen können. Andere kümmern sich jetzt nur noch um sich selbst. Allen gemeinsam ist die Sorge um die Gesundheit, eine ausreichende medizinische Versorgung, um die Folgen für die Wirtschaft und den eigenen Arbeitsplatz. Wir leben in einem Land mit einem guten Gesundheitssystem und merken gerade, dass es selbst hier eine immense Herausforderung darstellt, die Pandemie einzudämmen. Bei aller Sorge sind dennoch die Voraussetzungen gut, dass wir in Deutschland die Krise meistern können.

Aber was ist mit Ländern, in denen das Gesundheitssystem schwach ist, die Menschen keine Reserven haben, auf den Staat nicht zählen können? Schauen wir noch über den Tellerrand des eigenen Landes, des eigenen Kontinents hinaus? Ein Corona-Ausbruch in den Flüchtlingslagern in der Region Idlib oder auf der Insel Lesbos– daran mag ich gar nicht denken. Wer jemals in einem Slum gewesen ist, weiß dass dort 1,5 Meter Abstand, soziale Distanzierung, regelmäßiges Händewaschen schlichtweg praktisch nicht möglich sind. MISEREOR und seine Partnerorganisationen sind jetzt bei den Menschen und helfen, so gut es geht..

Solidarität – dazu gehört für mich auch teilen: Gerade auch in der Fastenzeit die Armen in den Blick zu nehmen. Unser Leben wird gerade entschleunigt, das Konsumverhalten verändert sich.

Normalerweise hätten wir Sie in diesen Tagen zur Unterstützung der Arbeit MISEREOR's im Rahmen unserer Aktionen eingeladen: Der Coffee-Stop im Pfarrhaus, der Libanon-Abend des KDFB Zweigverein Hillesheim, die Gottesdienste zum MISEREOR-Sonntag und das Fastenessen in Hillesheim am 29. März - alles mussten wir absagen.

Bitte: Bleiben wir dennoch auch weltweit solidarisch!

Ihre Spende können Sie in folgender Form tätigen:

https://www.misereor.de/spenden

MISEREOR-Spendenkonto

DE75 3706 0193 0000 1010 10

Pax-Bank

Vielen Dank!

Alle Gottesdienste und Veranstaltungen bis Ende April abgesagt

Aushang_Kirchen_Bistum_TrierMit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat das Bistum Trier von Dienstag, 17. März bis Ende April, eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet. Darunter fallen auch Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Trotz der Absage der Gottesdienste bleiben die Kirchen als Orte des Gebetes und der Zuflucht geöffnet.Ebenso bleibt die Einzelseelsorge gewährleistet. Es ist selbstverständlich, dass in dieser Situation die Kirche an der Seite der Menschen bleibt.

Solidarisch beim Brotkauf

SolibrotFrauenbundgruppen setzen sich schon seit 2013 bundesweit zusammen mit MISEREOR mit der Solibrotaktion für Menschen ein, die in Armut und Hunger leben.

Auch der KDFB Zweigverein Hillesheim will in diesem Jahr erstmals dazu beitragen, dass mit der Aktion möglichst viele Menschen erreicht werden. Die Bäckerei APP Emondts und Utters beteiligen sich auf Initiative des Frauenbund an der Solibrotaktion und zeigen so Ihre Solidarität mit Familien und Frauen in Asien, Afrika und Lateinamerika.